Die Steinfurter Flexkraftwerke -               Eine Region realisiert die Energiewende

Die Akteure in Steinfurt, dem zweitgrößten Flächenkreis in Nordrhein-Westfalen (NRW), haben im Rahmen des vom BMVI geförderten NIP-Projektes HyTrustPlus im Zeitraum April 2015–Juni 2016 ein Konzept für die weitere Stärkung der Energiewende im ländlichen Raum entwickelt: Die Steinfurter Flexkraftwerke.

Bildquelle: David Borgwardt

 

Die Zahlen und Strategien des im Jahr 2014 entwickelten „Masterplans 100 % Klimaschutz“, der den Rahmen für die Realisierung der regionalen Energiewende im Kreis Steinfurt bis zum Jahr 2050 vorgibt, bildeten die Basis für die Analyse der anstehenden Herausforderungen der Energiewende im Kreis Steinfurt: Bis zum Jahr 2050 müssen zur Realisierung der Masterplanziele Anlagenkapazitäten in Höhe von 2 GW zur energetischen Nutzung von Windkraft, Sonnenenergie und Biomasse geplant, installiert, betrieben und in die regionalen Energieinfrastrukturen integriert werden. Gleichzeitig muss

die Energienachfrage in allen Sektoren sinken: Statt eines jährlichen Verbrauchs von etwa 13 TWh im Kreis im Jahr 2010, dürfen im Jahr 2050 nur noch etwa 6 TWh Energie nachgefragt werden, um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen und die Lebensqualität im Kreis zu erhalten.

 

Das Ziel der HyTrustPlus-Strategiedialoge war es zu verstehen, welche Rolle Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien bei der Realisierung der Masterplanziele spielen könnte, welchen Mehrwert der Energieträger Wasserstoff für die Region bieten kann und wie ein Zusammenspiel mit anderen technischen und organisatorischen Lösungen der Energiewende funktionieren könnte. Ebenso sollten wesentliche Hemmnisse und Herausforderungen bei der Integration von Wasserstoff in die Aktivitäten der regionale Energiewende in den kommenden Jahren identifiziert werden.

 


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Konzeptpapier - Die Steinfurter Flexkraftwerke
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