Branchenübergreifende Beteiligungs- und Kooperationsformate zur Etablierung der Wasserstoffökonomie

 

Durch die Energiewende hat die Notwendigkeit für zusätzliche Speicherkapazitäten für überschüssigen Wind- und Sonnenstrom zugenommen. Die Umwandlung von regenerativ erzeugtem Strom mittels Elektrolyse in Wasserstoff bietet sich als Speicherverfahren an. Gleichzeitig entsteht aus der Nutzung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie die Möglichkeit, bislang alleinstehende Systeme wie Strom, Wärme, Verkehr und stoffliche Nutzung von Wasserstoff miteinander zu verknüpfen und neue branchenübergreifende Kooperationen zu etablieren.

 

Das Hybridkraftwerk Prenzlau, die power-to-gas-Anlagen von Eon in Falkenhagen oder Mainova in Frankfurt/M., der Aufbau einer Wasserstoff-Modellregion in Mitteldeutschland im Rahmen des HYPOS-Projektes, das HyPort-Projekt in Waren, der Aufbau einer Windwasserstoffwirtschaft in der Region Unterelbe oder das Audi E-gas-Projekt sind erste Innovationsprojekte, in denen eine systemische Nutzung von Wasserstoff regional und überregional erprobt wird.

 

Im Rahmen dieses Arbeitspaketes sollen in zwei Fallstudien Beteiligungs- und Kooperationsformate identifiziert werden, mit denen derzeit in der Praxis versucht wird, Wasserstoff als übergreifenden Energieträger zu nutzen. 

In beiden Fallstudien sollen verschiedene soziale, finanzielle und institutionelle Kooperationsformate vertiefend untersucht und Erfahrungen und Erfolgsfaktoren herausgearbeitet werden, die auf andere Regionen in Deutschland übertragen werden können. Darüber hinaus werden weitere Kooperationsformate auf Leistungsfähigkeit und mögliche Chancen und Risiken untersucht.

  

Ansprechpartner Enrico Howe: 

+49 (0)30 238 884 211

enrico.howe [at] innoz.de


Ansprechpartner Dr. René Zimmer:

+49 (0)162 208 4754

rene.zimmer [at] remember-wandel.de

 



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AP 4: Identifizierung und Bewertung neuer Beteiligungs- und Kooperationsformate
20160412_Abschlussbericht_AP4_HyTrustPlu
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